Japan 1998
Regie : Hideo Nakata
Darsteller : Nanako Matsushima, Hiroyuki Sanada
Unter japanischen Teenagern kursiert das Gerücht von einem Video- band, das, wenn man es ansieht, in einer Woche den Tod bringt. Die Reporterin Reiko Asakawa, deren Nichte angeblich ebenfalls dem Band zum Opfer gefallen ist, untersucht das Gerücht und entdeckt noch eine Reihe weiterer Todesfälle. Offenbar sind alle Opfer aus reiner Angst gestorben. Bei ihren Nachforschungen findet Asakawa schliesslich das Band und schaut es sich an. Plötzlich klingelt das Telefon und Asakawa hört seltsame Geräusche.Davon überzeugt, nun ebenfalls in einer Woche sterben zu müssen, bittet Asakawa ihren Ex-Mann, einen Wissenschaftler, ihr zu helfen. Auch er sieht sich das Video an.

Bei ihren weiteren Recherchen stossen beide auf einen Fluch, der ebenso grauenhaft, wie subtil ist und die Zeit läuft ab, da sich mittlerweile auch Asakawas kleiner Sohn das Video angeschaut hat.
Ring basiert auf einer Trilogie des japanischen Schriftstellers Koji Suzuki, der die Tradition der asiatischen Geistergeschichte mit modernen Mitteln fortsetzte. Der Film war in Japan ein riesiger Erfolg und zog mehrere Fortsetzungen und ein Prequel nach sich. Auch Hollywood drehte vier Jahre später ein Remake, das aller- dings in Amerika spielte, der Geschichte jedoch einige weitere Aspekte zufügte.In Japan hat der Film einen enormen Kult hervorgerufen und die Hauptfigur wurde dort zu einer wahren Ikone der Popkultur.
 
Der Film verzichtet grösstenteils auf Ekeleffekte son- dern platziert geschickt seine kleinen, subtilen Schockmomente. In der Wirkung vielleicht vergleich- bar mit Sixth Sense. Von Anfang an wird, unterstützt durch den elektronischen Sound, eine unangeneh- me Atmosphäre aufgebaut, die sich zum furiosen Höhepunkt hin steigert. Nicht unbedingt ein Film, den man alleine im Dunkeln sehen sollte und vor allem sollte man vorher das Telefon abstellen !!!
   
www.theringworld.com
 
Bestellen :
   
 
Kontakt fuer Fragen, Anregungen, zusaetzliche Infos und Kritik : hier
copyright © 2002 - 2008 Jörg Overbeck