RUHR IN LOVE
OLGA-Park Oberhausen 25.06.2005
Der OLGA-Park ist eine grosse Brachlandschaft in Oberhausen, an der die Entwicklungen der Parkgestaltung der letzten 500 Jahre scheinbar spurlos vorüber gegangen sind. Angesichts der Tatsache, dass es hier keinen Schatten gibt, konnte man fast schon foh sein, dass es am Tag der Ruhr in Love regnete. Bei Sonnenschein wären die Sanitäter vermutlich überfordert gewesen.
Ich muss zugeben, dass ich solche Techno-Grossveranstaltungen schon seit ein paar Jahren meide und die Ruhr in Love hat mir nur nochmal recht deutlich vor Augen geführt, warum überhaupt.
Hier reihte sich Anlage an Anlage und was herauskam war nur noch ein einziger Beat-Brei. Selbst wenn man unmittelbar vor den Boxen stand, waren immer noch die anderen Stände zu hören, so dass das Ergebnis durchaus mit ner Kirmes vergleichbar war und leider war auch die Musik nur allzuoft auf ebendiesem Niveau.
Hier stellt sich schon die Frage, ob weniger nicht einfach mehr ist und ob wirklich jede Dorfdisco als Veranstalter auftreten muss, auch wenn sie substantiell nun wirklich nix Neues beiträgt.
Dass mich halbwüchsige Glatzenträger mit schwarz-weiss-roten LONSDALE-Hemden extem langweilen, muss ich nicht extra erwähnen. Von daher entschloss ich mich dann, nicht erst auf HARDFLOOR, auf die ich mich eigentlich gefreut hatte, zu warten, sondern lieber rechtzeitig zu Deutschland-Brasilien nach hause zu fahren. Schönes Spiel. Leider unglücklich verloren. Aber so war der Tag weingstens nicht ganz im Eimer.
 
 
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